Ohrerkrankungen - Hörstörungen

Das Ohr ist unser Sinnesorgan, das den Schall aufnimmt und an das Gehirn weiterleitet. Es besteht aus der Ohrmuschel – dem Gehörgang – dem Mittelohr und dem Innenohr (Hörschnecke). Die Krankheiten des Ohres können dementsprechend alle diese Strukturen betreffen. Im Alltag sind die häufigsten Krankheiten Entzündungen und Fremdkörper des Gehörgangs, was sehr häufig durch Manipulation mit Wattestäbchen verschlimmert wird. Akute Entzündungen des Mittelohres entstehen meist durch aufsteigende Infekte aus dem Nasennasenrachenraum bei einem Schnupfen oder eitrigen  Entzündungen der oberen Atemwege. Die Beschwerden sind in der Regel Schmerzen, Druckgefühl und Hörminderung.  Davon muss eine chronische Mittelohrentzündung, auch Knocheneiterung oder Cholesteatom genannt, unterschieden werden. Mittels einer Ohrmikroskopie und entsprechenden Hörprüfungen können wir die Lokalisation und Art der Erkrankung feststellen und die notwendige Therapie einleiten.

Eine Schwerhörigkeit kann im Innenohr entstehen und verläuft in den meisten Fällen schleichend über mehrere Jahre. Hierbei kann es zu „Abnutzungserscheinungen“ der Hörzellen im Innenohr kommen, die hohen Töne sind in der Regel früher betroffen als die tiefen Töne, so dass die Patienten über Hören wie durch Watte klagen und Probleme haben, Ihre Mitmenschen in Gesellschaft zu verstehen. Bei Menschen, die berufsbedingt in lauter Umgebung arbeiten, kann die Abnutzung der Hörzellen im Innenohr auch in jungen Jahren entstehen und zu einer Hörminderung  führen. In solchen Fällen sind die Benutzung von Gehörschutz und regelmäßige HNO-ärztliche Kontrollen sehr wichtig um rechtzeitig eine Hörstörung festzustellen. In unserer Praxis bieten wir Ihnen ausführliche Untersuchungsmethoden und Hörprüfungen an.